Heizöl-News: Ölpreise zum Monatsende leicht schwächer

Nora Feldkamp am 31.07.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 31.07.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 31.07.26 bei 149,37 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 31.07.26 bei 1,4937 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 88,04 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1285,00 US-Dollar
  • WTI: 82,35  US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1515 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende (bullish)

▲ Verladungen am CPC-Schwarzmeerterminal erneut ausgesetzt

▲ Militärische Angriffe der USA und Saudi-Arabiens im Irak

▲ Veröffentlichung der DOE-Lagerbestandsdaten

▲ Russland verlängert die Exportbeschränkungen für Benzin und Diesel

▲ Erneute Eskalation der Angriffe im Nahen Osten

▲ Huthi-Miliz setzt die Seeblockade gegen Saudi-Arabien fort und attackiert saudische Ölanlagen

▲ Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölinfrastruktur

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren (bearish)

▼ Zunehmender Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus

▼ Saudi-Arabien strebt eine internationale Sicherheitskoalition für das Rote Meer an

 

Jetzt Heizöl bestellen

Ölpreise geben zum Wochenschluss leicht nach

Die Ölpreise geben zum Ende einer schwankungsreichen Handelswoche leicht nach. Dennoch steuern sie weiterhin auf den stärksten Monatsanstieg seit März zu. Hintergrund ist, dass trotz fehlender größerer Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran wieder mehr Schiffe die wichtigen Handelswege in der Region nutzen.

Obwohl sich die USA und der Iran zuletzt erneut gegenseitig angegriffen haben, hat der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus in den vergangenen Tagen offenbar zugenommen. Gleichzeitig beriet Saudi-Arabien mit Vertretern aus 43 Staaten über eine mögliche Zusammenarbeit zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer und den angrenzenden Gewässern. Damit soll der Seeblockade entgegengewirkt werden, die die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen in der vergangenen Woche gegen Saudi-Arabien verhängt hatten.

Weiterhin verkehren Öltanker durch die Straße von Hormus und das Rote Meer. Die gestiegenen Sicherheitsrisiken haben jedoch die Transport- und Versicherungskosten erhöht. Im Juli legten die Ölpreise insgesamt spürbar zu. Neben den Entwicklungen im Nahen Osten wirkten auch sinkende US-Öllagerbestände unterstützend.

Zusätzlich besteht Unsicherheit über die Ölexporte aus Kasachstan über das Schwarze Meer. Nach erneuten Angriffen auf Tanker wurden die Verladungen in dieser Woche erneut ausgesetzt. Insgesamt wurden im laufenden Monat neun Schiffe angegriffen, die sich am Terminal des Caspian Pipeline Consortium befanden oder auf dem Weg dorthin waren.

Zum Wochenschluss sorgen die anhaltenden Unsicherheiten beim Ölangebot weiterhin für Unterstützung am Markt. Gleichzeitig bringen positive Signale aus der Schifffahrt etwas Entspannung. Anleger nehmen zum Freitagmorgen Gewinne mit, wodurch sich auch bei den Inlandspreisen zunächst Abwärtspotenzial andeutet.

 

Jetzt Heizöl bestellen

Gewinnspiel: Ihre Heizöl-Rechnung? Mit etwas Glück übernehmen wir sie!

Jetzt lohnt sich Ihre Bestellung doppelt: Bestellen Sie im Aktionszeitraum (15.05.-31.08.2026) Premium-Heizöl thermoplus oder thermogreen und sichern Sie sich die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptgewinn übernehmen wir Ihre Heizöl-Rechnung bis zu 2.500 €*. Zusätzlich verlosen wir jeden Monat weitere Heizöl-Gutscheine. Einfach bestellen, Lieferung bezahlen und Rechnung hochladen. Jetzt mitmachen und gerne weitersagen! 

*Details zu den Gewinnen und weitere Informationen, entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.