Heizöl-News: Weniger Spannungen, niedrigere Ölpreise

Nora Feldkamp am 27.07.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 27.07.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 27.07.26 bei 146,54 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 27.07.26 bei 1,4654€ im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 90,72 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1197,25 US-Dollar
  • WTI: 83,89 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1415 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende (bullish)

▲ Angriffe auf wichtige Öltransporte und Ölanlagen in Saudi-Arabien belasten die Versorgungslage

▲ 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland könnten den Ölmarkt weiter beeinflussen

▲ Deutlich weniger Schiffsverkehr auf einer wichtigen Ölroute im Nahen Osten

▲ Unterbrechung der Ölexporte aus Kasachstan über das Schwarze Meer

▲ Russland stoppt vorerst die Ausfuhr von Diesel

▲ Die USA verschärfen den Druck auf iranische Ölexporte

▲ Angriffe auf russische Ölanlagen sorgen für zusätzliche Unsicherheit

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren (bearish)

▼ Eine weitere Ausweitung der Ölproduktion im September wird erwartet

▼ Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe vorerst ausgesetzt

Jetzt Heizöl bestellen

Feuerpause drückt Ölpreise – Unsicherheit bleibt

Die Ölpreise sind zum Wochenstart deutlich gesunken. Auslöser ist die vorübergehende Pause der gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und dem Iran. Dadurch hoffen die Märkte auf eine Entspannung der Lage und darauf, dass wichtige Lieferwege wieder besser funktionieren könnten. Gleichzeitig weisen Beobachter darauf hin, dass zentrale Streitpunkte weiterhin ungelöst sind und die Feuerpause möglicherweise nur von kurzer Dauer sein könnte.

Auch im Iran wird bezweifelt, dass die aktuelle Ruhephase zu einer dauerhaften Verbesserung der Beziehungen führen wird. Deshalb bleibt offen, ob die Gespräche zwischen beiden Ländern tatsächlich Fortschritte bringen.

Währenddessen sorgen weitere Entwicklungen für Unsicherheit beim weltweiten Ölangebot. Die Seeblockade Saudi-Arabiens durch die Huthi-Miliz erschwert weiterhin den Export von Öl. Zwar passieren noch vereinzelt Tanker die betroffene Route, der Schiffsverkehr ist jedoch deutlich geringer als zuvor. Zusätzlich gibt es Unterbrechungen an wichtigen Ölverladestellen im Schwarzen Meer und in Russland, wodurch weniger Öl auf den Markt gelangt.

Analysten erwarten deshalb, dass anhaltende Störungen bei der Versorgung die Ölpreise auf einem vergleichsweise hohen Niveau halten könnten. Dennoch lagen die Ölpreise am Montagmorgen zunächst unter den Werten vom Freitag. Für Heizölkunden in Deutschland deutet sich dadurch rechnerisch etwas Spielraum für Preisnachlässe an.

Jetzt Heizöl bestellen

Gewinnspiel: Ihre Heizöl-Rechnung? Mit etwas Glück übernehmen wir sie!

Jetzt lohnt sich Ihre Bestellung doppelt: Bestellen Sie im Aktionszeitraum (15.05.-31.08.2026) Premium-Heizöl thermoplus oder thermogreen und sichern Sie sich die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptgewinn übernehmen wir Ihre Heizöl-Rechnung bis zu 2.500 €*. Zusätzlich verlosen wir jeden Monat weitere Heizöl-Gutscheine. Einfach bestellen, Lieferung bezahlen und Rechnung hochladen. Jetzt mitmachen und gerne weitersagen! 

*Details zu den Gewinnen und weitere Informationen, entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.