Heizöl-News 24.09.26: Ölpreise bleiben auf Richtungssuche

Nora Feldkamp am 24.09.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 24.09.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 24.09.26 bei 186,30 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 24.09.26 bei 1,8630 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 103,61 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1490,75 US-Dollar
  • WTI: 92,65 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1389 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende (bullish)

▲ Iran hält an Bedingungen für die Freigabe der Schifffahrtsroute Hormus fest

▲ Weniger Öl aus Libyen

▲ Sicherheitslage im Roten Meer verschärft sich

▲ Wichtige Öltransporte durch Hormus bleiben gefährdet

▲ Russland verlängert Beschränkungen für Kraftstoff-Ausfuhren

▲ Ukraine-Konflikt: Angriffe auf russische Ölanlagen

 

Neutrale Faktoren

= DOE-Daten

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren (bearish)

▼ Neue Gespräche im Iran-Konflikt

▼ Wichtige Ölleitung in Saudi-Arabien läuft wieder

▼ Iran signalisiert Öffnung der Schifffahrtsroute für 7 Tage

▼ Trump zeigt Gesprächsbereitschaft gegenüber dem Iran

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Ölmarkt bleibt nervös: Hoffnung auf Gespräche, aber keine Entwarnung

Die Preise am Ölmarkt schwanken derzeit stark. Nach deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn stiegen die Rohölpreise gestern kräftig an, geben heute aber wieder etwas nach. Hintergrund sind Signale aus dem Iran, dass man für Gespräche zur Beilegung des Konflikts mit den USA offen sei. Trotzdem liegen die Positionen beider Seiten weiterhin weit auseinander. Vertreter des Iran und der USA betonen zwar die Bedeutung von Gesprächen, gleichzeitig zeigen Aussagen beider Länder, dass eine schnelle Einigung nicht in Sicht ist. Auch die Warnung des Iran, die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus könne weiterhin gesperrt bleiben, sorgt für Unsicherheit. Die USA schließen zudem weitere Maßnahmen nicht aus.

Am Markt sorgt die Aussicht auf neue Verhandlungen für etwas Entspannung. Gleichzeitig erholen sich die Lieferungen aus der Golfregion langsam. Dennoch bleibt die Lage fragil, da die Versorgung noch längst nicht wieder normal läuft und schon einzelne Nachrichten starke Preisbewegungen auslösen können. Besonders deutlich zeigt sich die angespannte Situation bei Diesel. Die Preise sind weltweit hoch und belasten Verbraucher sowie wichtige Wirtschaftsbereiche. In den USA wird daher über Einschränkungen bei Diesel-Ausfuhren diskutiert. Präsident Trump unterstützt diesen Vorstoß grundsätzlich, während die Regierung zunächst auf freiwillige Begrenzungen der Ausfuhren setzt.

Zusätzlich richtet sich der Blick heute auf das Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping. Dabei könnte auch der Konflikt mit dem Iran eine Rolle spielen. China zählt traditionell zu den wichtigen Abnehmern iranischen Öls.

Insgesamt bleibt die Einschätzung für den Markt heute neutral. Zwar bestehen weiterhin Unsicherheiten im Persischen Golf, gleichzeitig gibt es Anzeichen für eine Stabilisierung der Lieferungen und eine vorsichtige Rückkehr zu Gesprächen. Für die Heizölpreise im Inland zeichnet sich am Morgen jedoch noch keine klare Richtung ab.

Die Heizölpreise und Ölpreise sind weiterhin sehr volatil. Nutzen Sie unseren Preisalarm und wir benachrichtigen Sie, wenn Ihr Wunschpreis erreicht ist.

 

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Für die Erstellung unserer Heizöl-News nutzen wir digitale Recherche-, Analyse- und KI-gestützte Textwerkzeuge. Alle veröffentlichten Inhalte werden vor der Freigabe redaktionell geprüft.

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Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

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