Heizöl-News: Rohölmarkt zeigt neue Signale bei veränderter Versorgungslage

Sophie Schneider am 25.06.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 25.06.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 25.06.26 bei 117,96  € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 25.06.26 bei 1,1796 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 72,46 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 879,50 US-Dollar
  • WTI: 69,38 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1362 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende Signale (bullish)

▲ Analysten rechnen damit, dass sich die Preise nur langsam dem Stand vor Beginn der Spannungen annähern.

▲ EU bringt neue Maßnahmen gegen Russland auf den Weg

▲ Ölreserven fallen laut Goldman Sachs in sehr hohem Tempo

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren Signale (bearish)

▼ USA setzen erste Sanktionen gegen Irans Ölbereich zeitweise aus

▼ USA und Iran nehmen Verhandlungen mit positivem Start auf

▼ USA und Iran erzielen eine vorläufige Einigung

 

Jetzt Heizöl bestellen

Veränderte Marktlage bei Rohöl sorgt für neue Preissignale

Der wieder zunehmende Schiffsverkehr in der Straße von Hormus führt dazu, dass auch viele zuvor festgesetzte Öltanker ihre Exportrouten wieder aufnehmen können. Dadurch hat sich die Einschätzung der Versorgungslage verändert. Dies zeigt sich auch in den Preisen für Rohöl mit unterschiedlichen Lieferzeiten.

Zu Beginn der Woche war Rohöl mit früher Lieferung noch teurer als spätere Lieferungen, was auf eine knappe Versorgung hindeutet. Inzwischen ist es umgekehrt: Der Kontrakt für September liegt 0,13 Dollar pro Barrel über dem aktuellen Monatskontrakt. Diese Konstellation gilt als typisch für eine ausgeglichene Marktlage. Dabei ist zu beachten, dass der August-Kontrakt nur noch bis zum 31. Juli gehandelt wird und sich das Handelsinteresse bereits auf September verlagert hat. Zwischen September und Oktober besteht weiterhin ein Preisunterschied von -0,21 Dollar pro Barrel.

Die Rohölpreise sind seit Ende April gesunken. Brent liegt derzeit noch 1,22 Dollar über dem Niveau vor Beginn des Iran-Kriegs, WTI liegt 3,32 Dollar darüber. In den USA ist die Versorgung knapper geworden. Die Bestände sind auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2025, ebenso die strategischen Reserven, die aktuell so niedrig sind wie seit über 40 Jahren nicht mehr.

Auch bei WTI hat sich der Preisunterschied zwischen den Liefermonaten deutlich verringert. Aktuell liegt er bei 0,41 Dollar, vor einem Monat waren es noch 3,51 Dollar.

Am Markt wird die Entwicklung als deutlicher Stimmungswechsel beschrieben. Erwartungen eines größeren Angebots bei gleichzeitig geringerer Nachfrage haben die Preise sinken lassen. Dennoch können politische Spannungen, etwa zwischen den USA und Iran, kurzfristig zu Preissprüngen führen.

Heute Morgen sind Brent und WTI weiter gefallen, wobei WTI erneut unter 70 Dollar liegt. Für die Inlandspreise ist aktuell keine klare Richtung erkennbar.

 

 

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

Gewinnspiel: Ihre Heizöl-Rechnung? Mit etwas Glück übernehmen wir sie!

Jetzt lohnt sich Ihre Bestellung doppelt: Bestellen Sie im Aktionszeitraum (15.05.-31.08.2026) Premium-Heizöl thermoplus oder thermogreen und sichern Sie sich die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptgewinn übernehmen wir Ihre Heizöl-Rechnung bis zu 2.500 €*. Zusätzlich verlosen wir jeden Monat weitere Heizöl-Gutscheine. Einfach bestellen, Lieferung bezahlen und Rechnung hochladen. Jetzt mitmachen und gerne weitersagen! 

*Details zu den Gewinnen und weitere Informationen, entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.