Heizöl-News: Anhaltende Preisbewegungen

Sophie Schneider am 24.04.2026

Was kostet Heizöl heute?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 24.04.26 bei 145,83 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 24.04.26 bei 1,4583 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 105,99 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1268,25 US-Dollar
  • WTI: 96,35 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1682 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende Signale (bullish)

▲ Aktuelle US‑Ölbestandsdaten rücken in den Fokus

▲ Kasachische Ölexporte über die Druschba‑Pipeline zeitweise unterbrochen

▲ Iran sagt geplante Gespräche ab

▲ Schiffsverkehr in der Straße von Hormus kommt erneut zum Stillstand

▲ Iran droht mit Störungen des Schiffsverkehrs im Roten Meer

▲ USA lassen Sanktionsausnahme für iranische Ölexporte auslaufen

▲ Veröffentlichung der Monatsberichte von OPEC, EIA und IEA

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren Signale (bearish)

▼ Verlängerung der Waffenruhe im Libanon um weitere drei Wochen angekündigt

▼ Öllieferungen über die Druschba‑Pipeline nach Slowakei und Ungarn wieder angelaufen

▼ Waffenruhe zwischen den USA und Iran auf unbestimmte Zeit verlängert

▼ OPEC+ beschließt eine Förderanhebung um 206.000 Barrel pro Tag für Mai

 

Jetzt Heizöl bestellen

Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort – Angebotslage bleibt angespannt

Die Rohölpreise an den internationalen Ölbörsen sind am gestrigen Donnerstag den vierten Tag in Folge gestiegen. Der Preis für Brent-Rohöl lag erstmals seit dem 7. April wieder über 105 Dollar je Fass. Der Preis für WTI-Rohöl überschritt zum ersten Mal seit dem 14. April die Marke von 95 Dollar je Fass.

Nach Einschätzung von Charu Chanana von Saxo Markets ist der Preisanstieg vor allem auf ein knappes Angebot zurückzuführen. Zwar habe das Kriegsrisiko leicht nachgelassen, dennoch bestehe weiterhin die Gefahr von Lieferengpässen.

Haitong Futures verweist darauf, dass die bestehende Waffenruhe zwischen den USA und Iran zunehmend als Übergangsphase für eine mögliche Fortsetzung des Konflikts gesehen werde. Auch US‑Präsident Trump äußerte am Donnerstag die Vermutung, der Iran habe seine Waffen seit Beginn der Waffenruhe geringfügig verstärkt. Gleichzeitig betonte er die militärische Überlegenheit der USA.

Die Verlängerung der Waffenruhe im Libanon gilt inzwischen nicht mehr als entscheidend für weitere Gespräche zwischen den USA und Iran. Die iranische Regierung fordert zusätzlich ein Ende der US-Seeblockade, die weiterhin besteht. Der Sprecher des iranischen Parlaments erklärte, dass eine Öffnung der Straße von Hormus unter diesen Umständen nicht möglich sei.

Die Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch diese Meerenge bleiben damit bestehen. Laut UBS-Analyst Giovanni Staunovo führt dies zu einem knapperen Markt und sinkenden Vorräten, was die Ölpreise stützt.

Auch heute Morgen zeigten die Ölpreise erneut Aufwärtstendenzen, ohne die Höchststände des Vortages zu übertreffen. Für die Inlandspreise zeichnen sich dennoch rechnerische Aufschläge gegenüber gestern ab.

 

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.