Heizöl-News 28.09.26: Ölbörsen reagieren auf Entwicklungen im Nahen Osten

Sophie Schneider am 28.09.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 28.09.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 28.09.26 bei 180,90 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 28.09.26 bei 1,8090 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 106,92 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1454,75 US-Dollar
  • WTI: 94,40 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1377 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende (bullish)

▲ Verhandlungen zwischen USA und Iran geraten erneut ins Stocken

▲ Angriffe der Huthi-Miliz auf saudische Ziele halten an

▲ Russland setzt Einschränkungen für Kraftstoffexporte fort

▲ Ukrainische Drohnenattacken auf russische Energieinfrastruktur

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren (bearish)

▼ Libysche Pipeline zwischen Sharara und Zawiya wieder in Betrieb

▼ Fortsetzung der Gespräche zwischen Washington und Teheran angekündigt

▼ Saudi-Arabien erhöht Transportkapazitäten durch Wiederanlauf der Ost-West-Pipeline

▼ Iran stellt zeitnahe Öffnung der Straße von Hormus in Aussicht

 

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Copilot said: USA und Iran setzen Gespräche über die Straße von Hormus fort

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran über die Schifffahrt in der Straße von Hormus stehen weiterhin im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Noch kurz vor dem Wochenende hatte es Anzeichen für eine Annäherung gegeben. US-Präsident Donald Trump erklärte jedoch am Samstag, dass er einen Vorschlag des Iran abgelehnt habe. In einem Interview sagte er, Teheran habe zu hohe Forderungen gestellt. Dennoch erwartet Trump, dass die Gespräche, die vergangene Woche über Vermittler am Rande der UN-Generaldebatte geführt wurden, in dieser Woche fortgesetzt werden.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi bekräftigte, dass eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus an die Erfüllung der iranischen Bedingungen geknüpft sei. Teheran hatte zuvor eine Öffnung innerhalb von sieben Tagen in Aussicht gestellt. Voraussetzung dafür seien das Ende der US-Seeblockade gegen den Iran sowie eine Verringerung des militärischen Drucks.

Am Markt richtet sich der Blick zudem auf das Treffen zwischen Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Einzelheiten sollen heute veröffentlicht werden. Nach Angaben von US-Finanzminister Scott Bessent hat China seine Unterstützung für den Iran zuletzt deutlich reduziert.

Bei den Rohölmärkten waren die Preise der wichtigsten Kontrakte in der vergangenen Woche zunächst gesunken. Gründe waren die Wiederinbetriebnahme der saudischen Ost-West-Pipeline, steigende saudische Rohölexporte sowie Hoffnungen auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran. Nachdem Trump den iranischen Vorschlag ablehnte, gingen diese Hoffnungen jedoch wieder zurück.

Zudem bleibt die Lage in Saudi-Arabien angespannt. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition berichtete am Wochenende erneut von Raketenangriffen der Huthi-Miliz auf mehrere Städte. Gleichzeitig wird weiter über ein mögliches Diesel-Exportverbot der USA diskutiert. An den Ölbörsen legten die Rohölkontrakte heute Morgen wieder zu. Rechnerisch deutet dies aktuell auch auf höhere Inlandspreise im Vergleich zum vergangenen Freitag hin.

Bei den Inlandspreisen deutet sich heute eine Fortsetzung der gestern begonnenen Erholung an. Nachdem der ICE-Gasoil-Kontrakt erneut nachgegeben hat, zeigt auch der RPI Regio-Preis-Index bereits am Morgen erste Abwärtsbewegungen.

Die Heizölpreise und Ölpreise sind weiterhin sehr volatil. Nutzen Sie unseren Preisalarm und wir benachrichtigen Sie, wenn Ihr Wunschpreis erreicht ist.

 

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Für die Erstellung unserer Heizöl-News nutzen wir digitale Recherche-, Analyse- und KI-gestützte Textwerkzeuge. Alle veröffentlichten Inhalte werden vor der Freigabe redaktionell geprüft.

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Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

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