Heizöl-News 25.09.26: Mögliche Einigung im Persischen Golf setzt Ölpreise unter Druck

Sophie Schneider am 25.09.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 25.09.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 25.09.26 bei 182,79 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 25.09.26 bei 1,8279 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 106,15 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1452,00 US-Dollar
  • WTI: 93,58 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1387 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende (bullish)

▲ Huthi greifen erneut den wichtigen Hafen Yanbu in Saudi-Arabien an

▲ Produktionsrückgang am libyschen Sharara-Ölfeld nach bewaffneten Zwischenfällen

▲ Sicherheitslage im Roten Meer und in Saudi-Arabien bleibt angespannt

▲ Russland hält an Exportbeschränkungen für Benzin und Diesel fest

▲ Ukrainische Angriffe auf russische Öl-Infrastruktur sorgen für Unsicherheit

 

Neutrale Faktoren

= DOE-Daten ohne klare neue Impulse für den Markt

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren (bearish)

▼ USA und Iran prüfen weitere Schritte zur Entspannung des Konflikts

▼ Neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran wecken Hoffnungen auf Fortschritte

▼ Betrieb der saudischen Ost-West-Pipeline wird schrittweise wieder aufgenommen

▼ Iran signalisiert Bereitschaft zur Öffnung der Straße von Hormus innerhalb weniger Tage

 

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USA und Iran prüfen Schritte zur Entspannung des Konflikts

Zum Ende der Woche setzen die Ölpreise ihre wechselhafte Entwicklung fort. Nachdem die Notierungen zuvor an zwei Tagen gestiegen waren, zeigen sie heute wieder leicht nach unten. Hintergrund sind Berichte über mögliche Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Iran.

Nach Informationen aus Insiderkreisen prüfen beide Seiten derzeit eine schrittweise Vereinbarung zur Entschärfung des Konflikts. Demnach könnte Iran die Straße von Hormus wieder öffnen, während die USA im Gegenzug die Seeblockade gegen iranische Häfen aufheben. Das würde einer bereits im Juni vereinbarten Absichtserklärung ähneln, die zunächst zu einer Waffenruhe geführt hatte, später jedoch scheiterte. Ein neues Abkommen würde zeigen, dass beide Seiten zentrale Forderungen der jeweils anderen Seite berücksichtigen.

Die Berichte über eine mögliche Annäherung sorgten an den Finanz- und Rohstoffmärkten für Entlastung. Die Ölbörsen gaben bereits am Vorabend nach und stehen auch heute weiter leicht unter Druck. Gleichzeitig bleiben viele Marktteilnehmer vorsichtig, da frühere Annäherungen zwischen den USA und Iran mehrfach ohne dauerhafte Einigung endeten.

Der Konflikt am Persischen Golf dauert inzwischen fast sieben Monate an und sorgt weiterhin für deutliche Kursschwankungen. Während sich die Lieferströme durch die Straße von Hormus trotz der Blockaden zuletzt etwas stabilisiert haben, belasten neue Angriffe der Huthi in Saudi-Arabien die Lage. Auch die Situation am Roten Meer bleibt angespannt.

Bei den Inlandspreisen deutet sich heute eine Fortsetzung der gestern begonnenen Erholung an. Nachdem der ICE-Gasoil-Kontrakt erneut nachgegeben hat, zeigt auch der RPI Regio-Preis-Index bereits am Morgen erste Abwärtsbewegungen.

Die Heizölpreise und Ölpreise sind weiterhin sehr volatil. Nutzen Sie unseren Preisalarm und wir benachrichtigen Sie, wenn Ihr Wunschpreis erreicht ist.

 

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Für die Erstellung unserer Heizöl-News nutzen wir digitale Recherche-, Analyse- und KI-gestützte Textwerkzeuge. Alle veröffentlichten Inhalte werden vor der Freigabe redaktionell geprüft.

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Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

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