Heizöl-News 02.11.26: Hoffnung auf diplomatische Einigung - Ölpreise leicht gesunken

Nora Feldkamp am 02.11.2026

Was kostet Heizöl heute?

Wie hoch ist der Heizölpreis am 02.11.26?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 02.11.26 bei 182,40 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 02.11.26 bei 1,8240 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 110,45 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1440,50 US-Dollar
  • WTI: 100,97 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1195 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende (bullish)

▲ Huthi Rebellen griffen am Freitag erneut saudische Ölanlagen an

▲ Angriffe in der Straße von Hormus auf Schiffe in der letzten Woche

▲ Marktteilnehmer erwarten US-Angriffe nach den Zwischenwahlen auf den Iran

 

Neutrale Faktoren

= Beibehaltung der Produktionsmengen der OPEC7+ wurden erwartet 

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren (bearish) 

▼ OPEC7+ verlängern September Förderniveaus bis Dezember

▼ US-Präsident will diplomatischer Lösung noch Zeit geben

 

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Hoffnung auf eine diplomatische Lösung auch nach Zwischenwahlen

Der Iran-Krieg, der am 28 Februar durch die USA und Israel begonnen wurde, hält immer noch an. Die Rohölpreise sind u.a. durch die Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus und auch Angriffe auf saudische Ölanlagen auf einem sehr hohen Niveau. Zum Wochenstart gab es eine leichte Entspannung bei den Ölpreisen. Die amerikanische Rohölsorte WTI liegt bei 100 $, der Brent jedoch noch bei 110 $. Beide sind auf einem sehr hohen Niveau und Analysten gehen davon aus, dass der Brent in der nächsten Zeit noch auf 120 $ steigen könnte.

Morgen stehen die Zwischenwahlen in den USA an. Bis dahin sollten keine militärischen Aktionen vorgenommen werden. Informationen zu folge, soll der US-Präsident nicht direkt nach den Zwischenwahlen mit Angriffen starten, sondern will versuchen eine diplomatische Einigung zu erzielen. Parallen dazu werden bereits seit einiger Zeit Vermittlungsgespräche mit katarischen Vermittlern mit dem Iran geführt. Dieser schein bereit zu sein, die Straße von Hormus schneller zu öffnen, aber im Gegenzug wird gefordert, dass die Sanktionen von Mitte Juni aufgehoben werden und die US-Streitkräfte in der Region verringert werden. Ob sich die USA darauf einlassen bleibt abzuwarten.

Gestern kamen die OPEC7+ zusammen. Dazu gehören Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman. Sie haben entschieden, dass sie die Produktionsmengen auf dem September-Niveau bis zum Dezember fortführen wollen. Die Marktteilnehmer hatten diese Entscheidung bereits erwartet, sodass sie keine großen Auswirkungen auf die heutigen Ölpreise haben. 

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage zwischen dem Iran und den USA sowie Israel in den kommenden Tagen und Wochen nach den Zwischenwahlen entwickelt.
 

Wir empfehlen Ihnen die Heizölpreise aufmerksam zu beobachten, sich einen Preisalarm einzustellen und bei einem für Sie passenden Zeitpunkt zu bestellen, bevor die Nächte Minustemperaturen erreichen.

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Für die Erstellung unserer Heizöl-News nutzen wir digitale Recherche-, Analyse- und KI-gestützte Textwerkzeuge. Alle veröffentlichten Inhalte werden vor der Freigabe redaktionell geprüft.

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

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