Heizöl-News: Trump‑Aussagen drücken Ölpreise

Nora Feldkamp am 15.01.2026

Was kostet Heizöl heute?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 15.01.26 bei 97,51 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 15.01.26 bei 0,9751 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 64,37 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 643,50 US-Dollar
  • WTI: 59,99 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1633 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstüzende Signale (bullish)

▲ Drohnenangriffe treffen drei Öltanker nahe Schwarzmeer‑Terminal

▲ Trump verkündet 25 % Strafzölle für Irans Handelspartner

 

Neutrale Faktoren (=)

  • OPEC Monatsbericht

 

Preisdämpfende Signale (bearish)

▼ Durch Trump‑Signale entspannt sich die Iran‑Lage, Risikoprämie fällt

▼ EIA Monatsbericht

▼ DOE-Bestandsdaten 

▼ Venezuela nimmt Ölproduktion und Ausfuhren wieder auf

▼ Überversorgung in 2026 erwartet

 

 

Jetzt Heizöl bestellen

Die Ölpreise haben ihre sechstägige Aufwärtsbewegung heute beendet und sind deutlich gefallen. Grund dafür sind Aussagen des US‑Präsidenten Donald Trump zum Iran. Noch am Mittwoch hatten Brent und WTI spürbar zugelegt. Nach Trumps Hinweis, dass der Iran zugesagt habe, keine Demonstrierenden mehr zu töten, sank jedoch die Sorge vor einem schnellen US‑Militärschlag. Damit verringerte sich auch das Risiko für Störungen der Ölversorgung aus dem Iran.

Trotzdem bleibt die Lage im Iran angespannt: Der Luftraum über Teheran wurde zeitweise geschlossen, und die USA verlegten Personal in der Region. Fachleute halten deshalb weitere Preisschwankungen für möglich. Sollte sich die Lage beruhigen oder das Regime im Iran ins Wanken geraten, könnte auf die jüngste Preisrally sogar ein Rücksetzer folgen.

Zusätzlich drücken neue Lagerdaten auf die Stimmung. Die US‑Behörde DOE meldete deutlich höhere Ölbestände als erwartet. Auch die Entspannung zwischen den USA und Venezuela wirkt preisbelastend. Venezuelas Förderung und Exporte laufen wieder an, und Trump berichtete von einem guten Gespräch mit Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez über Ölfragen.

Die OPEC veröffentlichte ebenfalls aktuelle Zahlen. Demnach soll die weltweite Nachfrage 2027 etwa so stark steigen wie in diesem Jahr. Für 2026 erwartet die Organisation ein fast ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Das stützt ihre Pläne, ab Frühjahr die Förderung weiter zu erhöhen.

Insgesamt fällt die Markteinschätzung heute neutral aus: Die unmittelbare Gefahr eines Militärschlags ist gesunken, die geopolitische Lage bleibt aber unsicher. Die preisdrückenden Faktoren gewinnen daher noch nicht die Oberhand.

 

 

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

heiz&SPAR+: Jetzt 50 € Startguthaben fürs Wärmekonto

Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto behalten Sie Ihre Heizölkosten im Griff und profitieren jetzt zusätzlich von 50 € Startguthaben. Die Aktion gilt im Zeitraum vom 02.01.2026 bis 28.02.2026.


Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • 50 € Startguthaben sofort verfügbar für Ihre nächste Heizölbestellung
  • Flexible Ratenzahlung statt Einmalzahlung – Sie bestimmen die monatliche Rate
  • Volle Kostenkontrolle durch transparente Abrechnung im Kundenportal
  • Exklusive Online-Angebote für Wärmekonto-Kund/innen

Jetzt Vorteile sichern und hier mehr erfahren.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.