Heizöl-News: Spannungen im Nahen Osten treiben Ölpreise nach oben

Anna Müller am 20.02.2026

Was kostet Heizöl heute?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 20.02.26 bei 104,48  € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 20.02.26 bei 1,0448 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 71,47 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 732,00 US-Dollar
  • WTI: 66,21 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1762 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstüzende Signale (bullish)

▲ Trump stellt Iran Ultimatum von 15 Tagen

▲ DOE Bestandsdaten

▲ USA und Iran halten Drohkulisse aufrecht

▲ Saudi-Arabien verlangt im März mehr für sehr leichtes Rohöl nach Asien

 

= Veröffentlichung des aktuellen OPEC‑Monatsberichts

= OPEC+ bestätigt Pause bei der Rücknahme zusätzlicher Förderkürzungen im März

 

Preisdämpfende Signale (bearish)

▼ Geführte Gespräche zwischen Iran und USA in Genf verlaufen "konstruktiv"

▼ Saudi-Arabien plant im März mehr Rohöl nach China zu liefern

▼ Monatsberichte von EIA und IEA

▼ Für 2026 wird eine Überversorgung des Ölmarktes erwartet

 

Jetzt Heizöl bestellen

Ölpreise steigen wegen wachsender Spannungen im Nahen Osten

Die Ölpreise legen auch am Freitag weiter zu und steuern auf den ersten Wochengewinn seit drei Wochen zu. Auslöser sind zunehmende Sorgen vor einer Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. US‑Präsident Donald Trump drohte Teheran erneut mit Folgen, falls es in den nächsten Tagen keine Einigung über das iranische Atomprogramm gibt.

Bereits am Donnerstagabend erreichten die Preise den höchsten Stand seit sechs Monaten. Trump sprach von „sehr schlimmen Dingen“, sollte der Iran nicht innerhalb von 10 bis 15 Tagen zustimmen. Der Iran betont, sein Atomprogramm diene nur friedlichen Zwecken, während die USA anderes vermuten.

Die Angst der Märkte richtet sich vor allem auf mögliche Störungen der Öllieferungen. Ein großer Teil des weltweiten Öls wird durch die Straße von Hormus transportiert. Ein Konflikt in dieser Region könnte das Angebot deutlich verringern und die Preise weiter steigen lassen. Gleichzeitig sind sich Marktteilnehmer uneinig, ob es tatsächlich zu militärischen Aktionen und Lieferausfällen kommt.

Fest steht, dass die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten zuletzt stark ausgebaut haben – so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr. Dennoch halten Beobachter einen Krieg weiterhin für eher unwahrscheinlich und gehen davon aus, dass der politische Druck im Vordergrund steht.

Trotzdem bleiben die Preise durch die aktuelle Lage gestützt. Andere Themen rücken in den Hintergrund, etwa die Diskussion um die Geldpolitik in den USA. Das Protokoll der letzten Sitzung der US‑Notenbank deutet darauf hin, dass die Zinsen vorerst stabil bleiben oder bei anhaltend hoher Teuerung sogar steigen könnten. Höhere Zinsen bremsen normalerweise die Nachfrage nach Öl, spielen derzeit aber eine geringere Rolle.

Unterm Strich treiben die jüngsten Drohungen gegen den Iran die Preise aktuell klar nach oben.

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

heiz&SPAR+: Jetzt 50 € Startguthaben fürs Wärmekonto

Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto behalten Sie Ihre Heizölkosten im Griff und profitieren jetzt zusätzlich von 50 € Startguthaben. Die Aktion gilt im Zeitraum vom 02.01.2026 bis 28.02.2026.


Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • 50 € Startguthaben sofort verfügbar für Ihre nächste Heizölbestellung
  • Flexible Ratenzahlung statt Einmalzahlung – Sie bestimmen die monatliche Rate
  • Volle Kostenkontrolle durch transparente Abrechnung im Kundenportal
  • Exklusive Online-Angebote für Wärmekonto-Kund/innen

Jetzt Vorteile sichern und hier mehr erfahren.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.