Heizöl-News: Preise im Rückgang: Entwicklung im Nahen Osten entscheidend

Nora Feldkamp am 29.05.2026

Was kostet Heizöl heute?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 29.05.26 bei 125,19 € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 29.05.26 bei 1,2519 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 92,60 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1015,00US-Dollar
  • WTI: 87,54 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1652 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstabilisierende bzw. preistreibende Signale (bullish)

▲ DOE-Bestandsdaten

▲ Goldman Sachs warnt vor stark schrumpfenden Ölreserven

▲ Ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen

▲ Kasachische Öllieferungen über Druschba-Pipeline gestoppt

▲  Straße von Hormus bleibt weitgehend blockiert

 

Neutral (=)

= OPEC+ plant für Juli eine weitere Ausweitung der Fördermengen

 

Entlastende bzw. preisdämpfende Faktoren Signale (bearish)

▼  Annäherung zwischen USA und Iran nimmt Gestalt an

▼  USA verlängern Sanktionsausnahmen für russisches Öl

Jetzt Heizöl bestellen

Preise im Rückgang: Entwicklung im Nahen Osten entscheidend

Die Aussicht auf eine mögliche Einigung zwischen den USA und Iran sorgt aktuell für sinkende Ölpreise. Die Hinweise verdichten sich, dass eine Lösung näher rückt und nur noch die Zustimmung der Staatschefs fehlt.

Infolgedessen steuert der Ölpreis auf den stärksten monatlichen Rückgang seit 2020 zu. Viele Marktteilnehmer erwarten, dass der Schiffsverkehr in einer wichtigen Meerenge nach und nach wieder aufgenommen wird, wenn es tatsächlich zu einer Einigung kommt.

Zuletzt waren die Preise sehr schwankungsanfällig. Innerhalb weniger Tage gab es deutliche Ausschläge, ausgelöst durch widersprüchliche Signale zum weiteren Verlauf des Konflikts und zur möglichen Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute. Der Transport liegt dort weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn des Krieges.

Ein Experte beschreibt den Weg zur Einigung als langwierig und schwierig. Selbst wenn die Waffenruhe verlängert wird, würde sich an der grundlegenden Lage wenig ändern. Immerhin scheint es inzwischen eine gewisse Annäherung zu geben, dass beide Seiten ihre Einschränkungen schrittweise lockern müssten.

Doch auch bei einer Öffnung der Route bleiben viele Hürden bestehen. Zunächst müssten Gefahren beseitigt werden, damit die Strecke wieder sicher befahren werden kann. Zudem brauchen Anlagen zur Förderung von Öl Zeit, um wieder hochzufahren. Schäden an wichtigen Einrichtungen müssen ebenfalls erst repariert werden.

Ein weiterer Punkt: Selbst bei einer schnellen Öffnung würde es Wochen dauern, bis die festliegenden Schiffe ihre Ziele erreichen. Während dieser Zeit könnte weiterhin weniger Öl verfügbar sein.

Gleichzeitig deuten neue Daten aus den USA darauf hin, dass das Angebot knapper wird. Die Vorräte sind auf einen sehr niedrigen Stand gefallen, auch wichtige Lagerbestände nehmen weiter ab.

Insgesamt gleichen sich derzeit preistreibende und preisdämpfende Einflüsse aus. Während die knappe Versorgung die Preise stützen kann, könnte eine Einigung schnell wieder zu sinkenden Preisen führen. Für den deutschen Markt zeigen sich am Morgen bereits wieder leicht fallende Preise.

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

Gewinnspiel: Ihre Heizöl-Rechnung? Mit etwas Glück übernehmen wir sie!

Jetzt lohnt sich Ihre Bestellung doppelt: Bestellen Sie im Aktionszeitraum (15.05.-31.08.2026) Premium-Heizöl thermoplus oder thermogreen und sichern Sie sich die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptgewinn übernehmen wir Ihre Heizöl-Rechnung bis zu 2.500 €. Zusätzlich verlosen wir jeden Monat weitere Heizöl-Gutscheine. Einfach bestellen, Lieferung bezahlen und Rechnung hochladen. Jetzt mitmachen und gerne weitersagen! 

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.