Heizöl News: Ölmarkt zeigt erste Entspannung

Anna Müller am 18.03.2026

Was kostet Heizöl heute?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 18.03.26 bei 145,72  € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 18.03.26 bei 1,4572 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 102,52 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 1174,00 US-Dollar
  • WTI: 93,80 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1518 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstüzende Signale (bullish)

▲ Iran führt weitere Angriffe auf Nahost-Energieinfrastruktur durch

▲ Washington schickt weitere Kriegsschiffe in den Nahen Osten

▲ Monatsberichte von EIA und IEA bullisher als zuvor

▲ Iran-Krieg: Globale Ölproduktion um über 10% eingebrochen

▲ Straße von Hormus faktisch gesperrt

 

Neutral

= OPEC Monatsbericht neutral

 

Preisdämpfende Signale (bearish)

▼ Irak stärkt Exportkapazitäten: Kirkuk-Ceyhan-Pipeline vor Comeback

▼ API meldet überraschend hohe Rohölbestände

▼ USA lockern Sanktionen für russisches Öl auf See

▼ IEA-Freigabe von 400 Mio. Barrel aus den strategischen Ölreserven

 

 

Jetzt Heizöl bestellen

Leichte Entspannung am Ölmarkt – aber der Konflikt bleibt bestimmend

Die Ölpreise geraten heute etwas unter Druck. Grund dafür ist eine Einigung zwischen dem Irak und der Region Kurdistan, sodass die wichtige Leitung von Kirkuk nach Ceyhan weiter genutzt werden kann. Damit entspannt sich die Lage bei den Lieferungen aus dem Nahen Osten etwas. Trotzdem bleibt der Streit mit Iran bestehen, der den Öltransport aus der Region stark einschränkt. Die Sorte Brent bleibt deshalb weiter über 100 Dollar.

Der irakische Ölminister kündigte an, dass die Lieferungen über Ceyhan heute wieder starten sollen. Schon letzte Woche hieß es, dass mindestens 100.000 Fässer pro Tag über den Hafen geschickt werden sollen. Jede zusätzliche Menge sorgt derzeit für etwas Druck von den Preisen.

Trotzdem bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus angespannt. Die USA haben dort iranische Stellungen angegriffen, um weitere Angriffe auf Schiffe zu verhindern. Außerdem wurde bestätigt, dass Ali Larijani, eine wichtige Person in Irans Militärführung, getötet wurde. Beobachter warnen, Iran könnte nun noch stärker versuchen, den Ölfluss zu behindern. Auch die USA stehen unter Druck, Schiffe militärisch zu begleiten.

Neben der Lage im Nahen Osten schauen Händler heute auch auf die Lagerdaten aus den USA und die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Ob diese Punkte den Markt spürbar bewegen, ist fraglich – der Iran-Krieg bleibt das wichtigste Thema.

Für Heizölkunden gibt es heute jedoch leichte Entspannung: Der Inlandspreis zeigt schon am Morgen Spielraum nach unten. Dazu trägt auch ein stärkerer Euro bei.

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.