Heizöl-News: Ölmärkte bleiben angespannt trotz erster Beruhigung

Sophie Schneider am 27.02.2026

Was kostet Heizöl heute?

Der Heizölpreis liegt aktuell am 27.02.26 bei 104,20  € / 100 L für eine 3.000 Liter Standard-Lieferung im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr).

Der 1 L-Heizölpreis liegt aktuell am 27.02.26 bei 1,0420 € im bundesweiten Durchschnitt (Angaben ohne Gewähr). 

Bitte beachten Sie, dass die Preise für Heizöl stark schwanken können und dies nur ein Durchschnittswert ist. Es ist immer ratsam, die aktuellen Preise zu überprüfen.
 

Wichtige Zahlen auf einen Blick

 

  • Brent: 71,14 US-Dollar
  • ICE-Gasoil: 743,50 US-Dollar
  • WTI: 65,74 US-Dollar
  • 1 Euro: 1,1820 US-Dollar

 

Einflussfaktoren auf die Ölpreise

 

Preisstüzende Signale (bullish)

▲ Militärischer Druck der USA auf den Iran bleibt hoch

▲ US‑Präsident Trump setzt dem Iran eine Frist von 15 Tagen

▲ Ölproduzenten im Nahen Osten bereiten sich auf einen möglichen US‑Angriff gegen den Iran vor

▲ OPEC+ bestätigt für März eine Pause bei der Rücknahme zusätzlicher Förderkürzungen

 

Preisdämpfende Signale (bearish)

▼ Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran sollen kommende Woche fortgesetzt werden

▼ Neue US‑Zölle in Höhe von 10 % treten in Kraft

▼ Saudische Rohölexporte nach China sollen im März zulegen

▼ Für das Jahr 2026 wird eine Überversorgung am Ölmarkt erwartet

 

Jetzt Heizöl bestellen

Ölmärkte bleiben angespannt trotz erster Beruhigung

Nach einem sehr unruhigen Donnerstag zeigen sich die Ölbörsen heute zunächst etwas ruhiger. Auslöser dafür ist die Ankündigung, dass die USA und der Iran ihre Gespräche über das Atomprogramm in der kommenden Woche fortsetzen wollen. Ein direkter Durchbruch wurde zwar nicht erreicht, aber auch eine weitere Zuspitzung der Lage ist bislang ausgeblieben. Damit ist die größte Sorge vorerst etwas in den Hintergrund gerückt, auch wenn die Situation weiterhin angespannt bleibt.

Ein zentrales Streitthema bleibt die Frage der Urananreicherung. Die USA wollen hier keine Zugeständnisse machen, da sie eine militärische Nutzung befürchten. Der Iran weist diese Vorwürfe zurück. US-Präsident Trump hatte zuletzt sowohl mit militärischem Druck als auch mit der Aussicht auf eine friedliche Lösung gearbeitet und dem Iran eine kurze Frist für eine Einigung gesetzt.

Neben dem Nahen Osten richtet sich der Blick der Märkte nun auch auf das Treffen der OPEC+ am Sonntag. Dort wird mit einer Erhöhung der Fördermengen ab April gerechnet. Diese Schritte waren bereits länger angekündigt, größere Überraschungen gelten daher als unwahrscheinlich.

Trotzdem bleiben die Preise schwankungsanfällig. Die unsichere politische Lage verhindert derzeit deutlich sinkende Preise. Nach den starken Bewegungen vom Vortag zeigen sich die Heizölpreise im Inland am Freitagmorgen leicht fester.

 

Jetzt Heizöl bestellen

Schon gewusst? - Wir erklären die wichtigsten Heizöl-Begriffe

Das American Petroleum Institute (API) ist der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA. Gegründet im Jahr 1919, vertritt das API heute rund 600 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Öl- und Gasindustrie.

Brent ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Referenzpreis für den globalen Ölmarkt.

Das U.S. Department of Energy (DOE) ist ein Ministerium der US-Bundesregierung, das für die nationale Energiepolitik und Energieproduktion verantwortlich ist.

Die Energy Information Administration (EIA), wurde im Jahr 1977 gegründet und ist Teil des US-Energieministeriums. Sie sammelt und analysiert Energieinformationen, und veröffentlicht regelmäßige Berichte und Reports. Die EIA bietet umfassende Daten und Berichte zu Energieproduktion, -beständen, -nachfrage, -importen, -exporten und Preisen.

Der Einkaufsmanagerindex (EMI), auch bekannt als Purchasing Managers’ Index (PMI), ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der die wirtschaftliche Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors misst. Der EMI basiert auf monatlichen Umfragen unter Einkaufsmanagern großer Unternehmen. Diese Manager bewerten verschiedene Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit, wie Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestände.

Die Federal Reserve (Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten. Sie legt die Leitzinsen fest und steuert die zirkulierende Geldmenge.

ICE und NYMEX sind zwei bedeutende Börsen, die sich auf den Handel mit Rohstoffen und Finanzderivaten spezialisiert haben (siehe auch "Ölfutures").

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist eine autonome Organisation, die 1974 als Reaktion auf die Ölkrise gegründet wurde. Sie besteht aus 31 Mitgliedsländern, darunter viele OECD-Staaten, und hat ihren Sitz in Paris. Die IEA überwacht die globalen Energiemärkte und veröffentlich regelmäßig Berichte und Analysen.

Die wichtigsten sind:

World Energy Outlook: Ein jährlicher Bericht, der umfassende Analysen und Prognosen zur globalen Energieversorgung und -nachfrage bietet

Key Energy Statistics: Ein jährlicher Bericht mit wichtigen Energiekennzahlen und -trends

Ölfutures sind Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer verpflichten, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Kontrakte werden an Futures-Börsen gehandelt und bieten sowohl Produzenten als auch Verbrauchern eine Möglichkeit, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Es gibt zwei Hauptarten von Ölfutures: Brent und WTI (West Texas Intermediate).

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist eine internationale Erdöl-Organisation, die 1960 gegründet wurde und ihren Sitz in Wien hat. Sie besteht aus 13 Mitgliedsländern, darunter große Erdölproduzenten wie Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela.

Die Hauptziele der OPEC sind die Koordinierung und Vereinheitlichung der Erdölpolitik ihrer Mitgliedsländer sowie die Sicherstellung stabiler Erdölpreise auf den internationalen Märkten.

Die OPEC legt Förderquoten für ihre Mitgliedsländer fest, um das Angebot an Erdöl zu regulieren und somit die Preise zu beeinflussen. Durch diese Maßnahmen versucht die OPEC, die Interessen der Erdölproduzenten zu schützen und eine stabile Versorgung der Konsumenten zu gewährleisten.

Die OPEC hat einen erheblichen Einfluss auf den globalen Ölmarkt, da ihre Mitgliedsländer etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und rund 75 % der bekannten Erdölreserven kontrollieren.

OPEC+ ist eine erweiterte Gruppe der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die zusätzlich zehn weitere ölfördernde Länder, wie z.B. Russland, Mexiko und Kasachstan umfasst. Diese Gruppe wurde 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen OPEC-Mitgliedern und Nicht-OPEC-Ländern zu stärken und die Stabilität auf dem globalen Ölmarkt zu fördern.

Der PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditures Price Index) ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator in den USA, der die Preisentwicklung von Konsumgütern und Dienstleistungen misst, die von US-Haushalten gekauft werden. Er zeigt die Veränderung der Preise für einen festen Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

West Texas Intermediate (WTI) ist eine der wichtigsten Rohölsorten weltweit und dient als Benchmark für den US-amerikanischen Ölmarkt.

heiz&SPAR+: Jetzt 50 € Startguthaben fürs Wärmekonto

Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto behalten Sie Ihre Heizölkosten im Griff und profitieren jetzt zusätzlich von 50 € Startguthaben. Die Aktion gilt im Zeitraum vom 02.01.2026 bis 28.02.2026.


Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • 50 € Startguthaben sofort verfügbar für Ihre nächste Heizölbestellung
  • Flexible Ratenzahlung statt Einmalzahlung – Sie bestimmen die monatliche Rate
  • Volle Kostenkontrolle durch transparente Abrechnung im Kundenportal
  • Exklusive Online-Angebote für Wärmekonto-Kund/innen

Jetzt Vorteile sichern und hier mehr erfahren.

Heizölkauf bei TotalEnergies - unkompliziert und schnell

Heizöl ist ein kostspieliger Posten, vor allem wenn Sie eine große Menge bestellen. Mit unserem heiz&SPAR+ Wärmekonto können Sie Ihre Heizölrechnung in monatlichen Raten begleichen, ohne sich an einen Heizöl-Ratenkauf zu binden. So bleiben Sie finanziell flexibel.

Heizöl, Kraftstoffe & Additive – Alles aus einer Hand bei TotalEnergies

Die Heizölpreise in Deutschland können sich je nach Bundesland erheblich unterscheiden. Damit Sie stets den Überblick behalten, bietet Ihnen TotalEnergies eine Übersicht über die tagesaktuellen Heizölpreise für jede Region – ganz egal, ob Sie in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder im Saarland wohnen.

Nutzen Sie den Heizöl-Rechner im TotalEnergies Multi-Energie Shop, um sich Ihren individuellen Heizölpreis berechnen zu lassen.

Darüber hinaus finden Sie im Multi-Energie Shop auch Informationen zu den angebotenen Heizölsorten sowie zur aktuellen Heizölpreisentwicklung.

Entdecken Sie außerdem unser Angebot an Kraftstoffen wie Diesel und HVO100, sowie den schadstoffreduzierenden Additiven AdBlue® und ClearNox®.