Der Frühling fühlt sich nach Entlastung an – ist es aber nicht immer
Wenn die Tage länger werden und die Sonne häufiger scheint, entsteht schnell der Eindruck: Die Heizsaison ist vorbei. Viele Haushalte und kleinere Betriebe rechnen im Frühling nur noch mit ein paar kühlen Nächten. Die Heizung läuft tagsüber kaum, der Tankstand wirkt „noch ausreichend“. Entsprechend wird die nächste Heizölbestellung oft auf später verschoben.
Doch genau diese Übergangsphase sorgt jedes Jahr für Überraschungen. Kalte Nächte, feuchte Witterung und kurze Kälterückfälle führen dazu, dass Heizungen häufiger anspringen als erwartet. Der Verbrauch ist nicht hoch – aber unregelmäßig. Und genau das macht ihn schwer einschätzbar. Was als kleine Reserve gedacht war, ist dann schneller aufgebraucht als geplant.
Der Frühling ist damit keine verbrauchsfreie Zeit, sondern eine Phase, in der falsche Annahmen schnell zu unnötigem Druck führen.